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Willkommen bei der LINKEN im Kreis Olpe

Hier ist DIE LINKE!

 

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wir freuen uns sehr, dass Sie sich für DIE LINKE interessieren. 

Auf unseren Seiten finden Sie aktuelle Themen und Positionen unserer Partei sowie Hinweise auf unsere Termine und Veranstaltungen.

Wir sind offen für alle, die mit uns für unsere Forderungen kämpfen wollen – gemeinsam gegen Sozialabbau, Lohndumping und Krieg, für Arbeit, soziale Gerechtigkeit und Frieden.

Oh, wie ist das schön: Wir haben eine neue Landesspitze!

Im Rahmen des Landesparteitages haben wir heute das Ergebnis der Kommunalwahlen ausgewertet und sich in einer Debatte über die weitere Arbeit des Landesverbandes verständigt. Im Anschluss ist dann die neue Landesspitze gewählt worden.

Dabei wurde Christian Leye als Landessprecher mit 60 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Er hatte keinen Gegenkandidaten. Als Landessprecherin neu im Amt ist Nina Eumann. Die 55-Jährige aus Mülheim folgt auf Inge Höger, die nach zwei Jahren nicht erneut angetreten war und erhielt gegen ihre Mitbewerberin Gitte Jentsch 68 Prozent der Stimmen. Als stellvertretende Landessprecher*innen wurden Ulrike Eifler (80 Prozent), Jules El-Khatib (72 Prozent), Britta Pietsch (59 Prozent) und Hans Decruppe (51 Prozent) gewählt.

Als Landesgeschäftsführer wurde Lukas Schön mit 137 Stimmen (63 Prozent) gewählt. Er folgt auf Sascha Wagner, der nach acht Jahren im Amt nicht erneut kandidiert hatte. Als Landesschatzmeister wurde Ralf Fischer 73 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

Morgen wird nochmal gewählt, dann der erweiterte Landesvorstand.

Mehr Fotos von heute auf unserem Flickr-Kanal unter https://www.flickr.com/photos/dielinke_nrw/with/50386058026/

LGBTI-feindliche Gewalt

Artikel Queer.DE

 

"Wollen wir es der Schwuchtel mal so richtig zeigen"

In der Nähe seiner Wohnung in Siegen wurde Roland Wiegel, Sprecher bei SCHLAU NRW, am Freitagabend von einer Gruppe Jugendlicher schwulenfeindlich beleidigt und brutal zusammengeschlagen.

In Siegen kam es am Freitagabend zu einem brutalen Angriff auf einen queeren Aktivisten. Roland Wiegel, Sprecher beim Schulaufklärungsprojekt SCHLAU NRW, parkte gegen 20.30 Uhr in der Nähe seiner Wohnung am Haardter Berg, als er von einer Gruppe von sechs bis sieben Jugendlichen, die Alkohol tranken und laut Musik hörten, angepöbelt wurde. "Auf die ersten Pöbeleien habe ich nicht reagiert. Erst als gesagt wurde 'Dann verpiss dich doch, du Schwuchtel" bin ich zurück gegangen und habe die Jugendlichen zur Rede stellen wollen", erklärte der Student gegenüber queer.de.

Dann eskalierte die Situation: "Sie stürmten direkt auf mich zu, und aus Reflex schubste ich sie zurück. Dann wurde mir schon ins Gesicht geschlagen", so Wiegel. "Am Boden hörte ich, wie sich über mich lustig machten: 'Die Schwuchtel hält nur einen Schlag aus', 'Wollen wir es der Schwuchtel mal so richtig zeigen?'." Nur durch das Eingreifen einer Passantin, die die Polizei und einen Krankenwagen rief, konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Jugendlichen flüchteten. "Einige Nachbar*innen kamen hinzu und halfen mir", berichtete iegel. Ein älterer Mann habe allerdings zu ihm gemeint, er hätte die Prügel verdient.

Leichte Gehirnerschütterung und gerissene Lippe

Von der Polizei wurde der SCHLAU-Aktivist nach seiner Vernehmung in ein weit entferntes Krankenhaus gefahren, wo er ambulant behandelt wurde. Wiegel erlitt bei der Attacke neben mehreren blauen Flecken eine leichte Gehirnerschütterung und eine tief gerissene Lippe, die mit sieben Stichen genäht werden musste.

Mit dem Bus fuhr er schließlich gegen 22 Uhr nach Hause. "An meiner Haltestelle bemerkte ich, wie große Angst ich hatte heimzugehen, denn schließlich ist das in Sichtweite meiner Haustür passiert", sagte Wiegel gegenüber queer.de. "Ich musste eine Passantin fragen, ob sie mich begleitet, da ich allein zu große Angst hatte, dass die Jugendlichen noch in der Nähe sind."

Die Jugendlichen waren noch immer vor Ort

Sein Verdacht sollte sich bestätigen. "Die Jugendlichen waren weiterhin lautstark zu hören, jedoch an der Rückseite des Gebäudes", berichtete Wiegel. "Ich rief den Notruf, da ich die Jugendlichen wiedererkannte. Über zehn Minuten lang kam kein Polizeiwagen, die Jugendlichen gingen woanders hin." Er habe aus Entfernung einige Fotos machen können. Nachbar*innen hätten ihm bestätigt, "dass diese Gruppe öfter in der Gegend ist und durch rassistische, sexistische und homophobe Wortklauberei auffällt".

Die LGBTI-feindliche Attacke machte Wiegel auch auf seiner Facebookseite öffentlich. "Es gibt Gründe gegen Homophobie zu kämpfen, doch heute gebe ich euch einen weiteren, persönlichen Grund", schrieb er am Freitagabend in einem Post und berichtete von dem Vorfall in der Nähe seiner Wohnung. "Bleibende physische Schäden werden wohl nicht bleiben, was bleibt ist die grausame Erinnerung. Wenn nicht für irgendwen, dann kämpft wenigstens für mich." (mize)

Es gibt Gründe gegen Homophobie zu kämpfen, doch heute gebe ich euch einen weiteren, persönlichen Grund.
Ich wurde heute von einer Gruppe jugendlicher Angegriffen und Beleidigt.
Ich war zwischenzeitlich im Krankenhaus und ein Stück Lippe wurde wieder so befestigt, dass es nach Gesicht aussieht.
Bleibende physische Schäden werden wohl nicht bleiben, was bleibt ist die grausame Erinnerung.
Wenn nicht für irgendwen, dann kämpft wenigstens für mich.
 

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