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Nah an der Basis: Die Landtagsabgeordneten der Linksfraktion im Landtag NRW. Von rechts nach links: Hamide Akbayir, Wolfgang Zimmermann und Michael Aggelidis, daneben Manuel Raichle und Susanne Schmitt vom Kreisverband DIE LINKE.Olpe

Die Zeit des Duldens ist vorbei

Am letzten Wochenende fand in Mülheim der Landesparteitag der LINKEN NRW statt, an dem auch zwei Delegierte aus dem Kreis Olpe teilnahmen. Susanne Schmitt  aus Kirchhundem und Manuel Raichle aus Olpe vertraten die Interessen der Mitglieder des hiesigen Kreisverbands der LINKEN.

Auf dem Parteitag wurde ein Leitantrag verabschiedet, der ein umfangreiches Aktions- und Arbeitsprogramm für die kommenden zwölf Monate vorsieht. So fordert die Linke, dass ein großer Teil der Steuermehreinnahmen für sozial  dringliche Belange ausgegeben wird.  Susanne Schmitt erläutert: „ Wir wollen ein Sozialticket von höchsten 15 Euro im Monat für Einkommensschwache durchsetzen. Gerade hier im Kreis Olpe sind die Wege weit  und die Fahrten im öffentlichen Nahverkehr teuer. Arbeitslose und Menschen mit einem geringen Einkommen oder einer kleinen Rente können sich  Besuche oder Erledigungen in Nachbarorten kaum leisten. Es ist uns wichtig, dass alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.“

Einig war sich der Parteitag darin, dass DIE LINKE sich auch durch die Androhung von Neuwahlen nicht einschüchtern lassen dürfe, sondern in NRW in die Offensive gehen müsse.  Hierzu Manuel Raichle: „Die Linke sollte mutig und fest zu ihren Forderungen stehen und sich nicht zu einem Durchwinken des Haushaltes durch Neuwahlen erpressen lassen. Jeder in NRW sollte wissen, wofür die Linke steht, und dass wir zwar Kompromisse eingehen können, aber eine Politik zu Lasten der Schwächeren, auch wenn sie von der SPD und den Grünen kommt, nicht tolerieren werden und davon können uns auch angedrohte Neuwahlen nicht abbringen.“