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Die Linke in Olpe zu dem Ergebnis der Mitgliederabstimmung der SPD

Die SPD hat es jetzt doch getan und ist in eine sogenannte Große Koalition (Groko) mit der CDU/CSU gegangen. Dazu meinen die beiden Vorstandsmitglieder der LINKEN KV Olpe Thomas Bock und Wolfgang Hoffmann:

Thomas Bock, der Sprecher der LINKEN im Kreis Olpe: „66,2 % Zustimmung und nur 76% Teilnahme an diesem Votum sollte den Oberen der Bundes SPD zu denken geben. Frau Nahles und der Rest des Vorstandes feiern diese Abstimmung wie einen Sieg und meinen, sie würden den Menschen was Gutes tun in Deutschland. Dabei merken sie nicht, dass sich die SPD immer mehr in Richtung Untergang begibt. Denn wenn es zu vorgezogenen oder vielleicht sogar zu regulären Wahlen in der Bundesrepublik kommt, stimmen alle Wähler ab und nicht nur diese 423000 Mitglieder der SPD.“

Kreisgeschäftsführer Wolfgang Hoffmann äußert sich im selben Ton zu dieser Problematik: "Ich glaube, dass wir alle in der nächsten Zeit Zeugen des Unterganges einer ehemals großen Sozialdemokratischen Partei in Deutschland werden. Durch ihr total unsoziales Verhalten und das Geschacher um Posten in was für eine wie auch immer aussehende Koalition hat sie nun jede Art von Ansehen verloren. Die Bindung zu den sozial Schwachen in Deutschland fehlt ihr schon seit der Agenda 2010.

Hoffmann weiter:“ Wer jetzt glaubt, dass die SPD eine Kehrtwendung in Richtung echter Sozialdemokratie in diesem Koalitionsvertrag vollzieht, wird am Ende schwer enttäuscht sein. In diesem Vertragswerk steht nichts davon drin, dass man den Sozialen Wohnungsbau wieder aktiviert, oder Sanktionen in den Hartz IV Angelegenheiten zurücknimmt. Auch Waffenlieferungen in Krisengebiete werden fortgesetzt, womit man dann auch nochmal eine größere Fluchtwelle in Kauf nimmt!“

Thomas Bock gibt auch weiterhin zu bedenken, dass sich dieser antisoziale Kurs der SPD fördernd auf Stimmzuwächse bei der AfD auswirken wird. Es sieht dann nämlich so aus, als würde die AfD dann zweitstärkste Partei in Deutschland werden und ihren jetzt schon rassistischen und faschistischen Weg noch intensivieren.

DIE LINKE. wird auch in Zukunft immer die Partei der Schwachen und Unterdrückten sein. Die SPD hat diesen Weg gewählt und hat dabei gegen jede menschliche Vernunft verstoßen, meint Hoffmann zum Schluss.