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Armutsbericht ist ein Armutszeugnis

 

 

„Der gerade veröffentlichte Armutsbericht des Paritätischen ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Armutszeugnis für Hannelore Kraft und die Stadtoberhäupter in NRW, erklärt Wolfgang Hoffmann, Kreistagsmitglied der Linken im Kreis Olpe.

 

„Der gerade veröffentlichte Armutsbericht des Paritätischen ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Armutszeugnis für Hannelore Kraft und die Stadtoberhäupter in NRW, erklärt Wolfgang Hoffmann, Kreistagsmitglied der Linken im Kreis Olpe.

Während in fast allen Bundesländern die Armutsquote leicht rückläufig ist, ist Nordrhein-Westfalen das Bundesland, das in den letzten zehn Jahren die schlechteste Entwicklung aufweist: Seit 2006 steigt die Armutsquote in NRW von 13,9 auf 17,5 Prozent und im Ruhrgebiet von 15,8 auf 20 Prozent stetig an. Auch im Raum Siegen-Wittgenstein-Olpe ist die Armutsquote von 14,1 auf 14,6 Prozent gestiegen. Traurige Spitzenreiter sind die SPD-geführten Städte in der Emscher-Lippe-Region mit 21,1 Prozent und Dortmund mit 22 Prozent. Im Ruhrgebiet lebt inzwischen jedes dritte Kind von Hartz IV.

LINKEN-Kreissprecher Thomas Bock ergänzt: „Vor der letzten Landtagswahl hat Ministerpräsidentin Kraft Armutsbekämpfung ‚auf breiter Front‘ angekündigt. Davon ist nichts zu sehen, ganz im Gegenteil: Die Landesregierung hat sich offensichtlich mit der wachsenden Armut abgefunden. Vereinzelte Projekte wie ‚Kein Kind zurücklassen‘ machen sich gut im Schaufenster, wirken aber kaum.“

Hoffmann verweist auf das Schwerpunktprogramm der LINKEN zur Bekämpfung von Armut: „Eckpunkte dieses Programms sind Investitionen in die Infrastruktur, um neue und gut bezahlte Jobs zu schaffen, die Finanzierung von kommunalen Handlungskonzepten für Prävention und Bekämpfung von Armut, deutlich verstärkter öffentlicher Wohnungsbau für bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen sowie ein kostenloses warmes Mittagessen in allen Kitas und Schulen.“