
55.000 Menschen sind am 28. März 2009 in Berlin und Frankfurt am Main dem Aufruf eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses von gewerkschaftlichen Gliederungen, Sozialprotest-und antikapitalistischen Gruppen, Attac, der Partei "Die Linke", Migranten-Organisationen, Bündnis90/Die Grünen sowie umwelt-, entwicklungspolitischen und kirchlichen Gruppen gefolgt. In Berlin nahmen 30.000 Menschen an der Demonstration teil, in Frankfurt am Main waren es 25.000. Die Proteste unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Krise! Für solidarische Gesellschaft" fanden im Vorfeld des G20-Gipfels am 2. April in London statt. Es handelt sich um die größte Demonstration in Deutschland seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise. Parallel gehen auch in zahlreichen anderen Ländern die Menschen auf die Straße; in London waren es mehrere Zehntausend, in Wien 20.000.
Der Kreisverband DIE LINKE.Olpe organisierte einen Bus zur Demo nach Frankfurt. Auch Teilnehmer/innen aus Siegen-Wittgenstein, dem Oberbergischen und Märkischen Kreis fuhren mit.
Ulrich Herrmann von der LINKEN aus Meinerzhagen hat hier einige weitere Eindrücke ins Netz gestellt.
Aktionen im heißen Herbst
Mit der Verabschiedung des Bundeshaushaltes 2011 wurde auch das größte Sozialkürzungsprogramm seit der Agenda 2010 von der schwarz-gelben Regierung beschlossen.
Der Staat ist hochverschuldet, vor allem weil er die von Banken und Spekulanten zu verantwortende Finanzmarktkrise stoppen musste. Nun streicht die Bundesregierung mit Verweis auf die Schulden rigoros soziale Leistungen bei denen, die bereits wenig haben: bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Arbeitslosen, Familien, Rentnerinnen und Rentnern. Sie alle sollen für die Finanzkrise zahlen. Dabei streichen die Verantwortlichen für die Wirtschaftskrise schon wieder dicke Gewinne und Boni ein. Das ist eine Umverteilung von unten nach Oben über den Umweg Bundeshaushalt. Leittragende sind diejenigen, die wenig haben, ebenso wie die Kommunen. Große Vermögen und Einkommen bleiben weiter unangetastet.
Die LINKE.Olpe beteiligte sich mit Aktionen gegen das Sparpaket, am Bankenaktionstag von attac, den Demonstrationen der Gewerkschaften „Gerecht geht anders“ und den Aktion „Vermögenssteuer jetzt!“
Aktionen im heißen Herbst
Mit der Verabschiedung des Bundeshaushaltes 2011 wurde auch das größte Sozialkürzungsprogramm seit der Agenda 2010 von der schwarz-gelben Regierung beschlossen.
Der Staat ist hochverschuldet, vor allem weil er die von Banken und Spekulanten zu verantwortende Finanzmarktkrise stoppen musste. Nun streicht die Bundesregierung mit Verweis auf die Schulden rigoros soziale Leistungen bei denen, die bereits wenig haben: bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Arbeitslosen, Familien, Rentnerinnen und Rentnern. Sie alle sollen für die Finanzkrise zahlen. Dabei streichen die Verantwortlichen für die Wirtschaftskrise schon wieder dicke Gewinne und Boni ein. Das ist eine Umverteilung von unten nach Oben über den Umweg Bundeshaushalt. Leittragende sind diejenigen, die wenig haben, ebenso wie die Kommunen. Große Vermögen und Einkommen bleiben weiter unangetastet.
Die LINKE.Olpe beteiligte sich mit Aktionen gegen das Sparpaket, am Bankenaktionstag von attac, den Demonstrationen der Gewerkschaften „Gerecht geht anders“ und den Aktion „Vermögenssteuer jetzt!“